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Sportwoche II. HLA a und b 22. bis 27. April 2011

1. TAG: SILBERBERGWERK

Am ersten Tag unserer Sportwoche wurden wir vom Bus bei unserer Jugendherberge abgeholt und fuhren ins Obertal. Zuerst wanderten wir zum Nickelmuseum. Nach einer kurzen Pause ging es wieder talwärts zum Annastollen, über den uns unser Bergführer "Gottfried" einiges erzählte und uns dann hinführte. Nach 30 min Gehzeit erreichten wir unser Ziel und mussten uns in zwei Gruppen teilen. Nachdem wir unsere Schutzkleidung angelegt hatten, gelangten wir durch eine kleine Öffnung in das Innere des Berges. Der Bergführer erläuterte uns die Geschichte dieses Silberbergwerks und führte uns quer durch den Stollen. Die letzten 150 m waren sehr anstrengend, da wir auf allen Vieren durch einen sehr schmalen Gang kriechen mussten.

2. TAG: GIGLACHSEE - LUNGAUER KALKSPITZE

Gut ausgeschlafen starteten wir am Dienstag um 8:15 mit dem Bus zur Ursprungsalm. Nach knapp einer Stunde Gehzeit erreichten wir unser erstes Ziel: den Giglachsee. Dort machten wir eine kurze Pause, um wieder zu Kräften zu kommen. Ein Teil der Gruppe entschied sich, den Gipfel zu besteigen, während der andere Teil beim Giglachsee wartete.

Nach 1 1/2 Stunden Wanderung durch hüfthohen Schnee und steilen Steinhängen erreichten wir das Gipfelkreuz auf der Lungauer Kalkspitze auf 2 471 m. Von dort aus konnten wir eine wunderschöne Aussicht genießen. Wieder am Giglachsee angekommen wählten wir eine andere Route zum Abstieg. Mit nassen Schuhen quälten wir uns vier Stunden durch Schnee, Bäche und steile Schotterabhänge talwärts. Endlich unten angekommen fuhren wir mit dem Bus wieder nach Schladming in unsere Unterkunft.

 

3. TAG: SILBERKARKLAMM

Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Jugendherberge begaben wir uns um 8:30 zum Busbahnhof und fuhren mit dem Bus in Richtung Ramsau. Die "Mutigsten" unserer beiden Klassen hatten beim Ski Willi die Möglichkeit, sich eine professionelle Kletterausrüstung auszuleihen. Nach einer abenteuerlichen Klettertour auf der Silberkarklamm stiegen wir zur Silberkarhütte ab. Für die Klettergruppe war es ein sehr herausforderndes und aufregendes Erlebnis.

4. TAG: DACHSTEIN

Wir fuhren von Ramsau mit der Gondel auf den Hunerkogel und gingen dann zum Sky Walk, wo man eine Aussicht bis Slowenien hatte. Dann starteten wir unsere Wanderung durch Schnee und Eis bis kurz vor einer Hütte, wor wir auf 2 740 m waren. Dort trennte sich die Gruppe und die Lehrer und Sarah bestiegen über einen Klettersteig den Hohen Dachstein. Die anderen wanderten weiter, bis sie schließlich bei der Hütte ankamen, die tragischerweise noch geschlossen war. Vor der Hütte warteten wir einige Zeit, bis die Sonne von Wolken bedeckt wurde und es eiskalt wurde, so beschlossen wir, geschlossen zur Gondelstation zu gehen. Als wir wieder alle vereint waren, besuchten wir den Eispalast, der ursprünglich eine Gletscherspalte war und waren beeindruckt von den wunderschönen Eisskulpturen. Es dauerte nicht allzulange und wir fuhren mit der Gondel wieder talwärts, wo uns kurz nach Ankunft auch der Bus abholte. Da an diesem Tag Magdalenas Geburtstag war, wurde uns erlaubt, das aufregende Nachtleben von Schladming zu erkunden, wobei auch Frau Prof. Jaksch und Herr Prof. Raudaschl mit uns feierten.